Waltraud Kofler Engl

Dr Waltraud Kofler Engl hat an den Universitäten Innsbruck und Florenz Kunstgeschichte und Geschichte studiert und 1985 promoviert. Nach zwei Unterrichtsjahren am Humanistischen Gymnasium in Bruneck, trat sie 1986 in den Dienst des Landesdenkmalamtes der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol. Dort war sie als Inspektorin und von 1994 bis 2018 als Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler tätig. Seit September 2018 leitet sie die Plattform Kulturerbe/Kulturproduktion an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen. Ihre Vortrags- und Publikationstätigkeit widmet sich der Rezeption, Geschichte und Restaurierung von Bau- und Kunstwerken Südtirols, darunter der mittelalterlichen Wandmalerei, den Bildhauern Franz und Heinrich Bacher, den Gärten der Fürstbischöflichen Hofburg in Brixen und der Wahrnehmung der Architektur und Kunst der Zwischenkriegszeit in Bozen. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises für Theorie und Lehre der Denkmalpflege Deutschland, von ICOMOS Deutschland und Italien.

Funktion, Aufhebung, neue Perspektiven. Das ehemalige Dominikanerkloster und sein Umfeld im Kontext der Stadt Bozen

Zur Führung: Das ehemalige Dominikanerkloster ist seit seiner Gründung im späten 13. Jahrhundert eng mit der Stadt Bozen verbunden. Stadtgeschichte- und Stadtentwicklung, Kunst- und Kulturgeschichte, Funktionsänderungen, Umbauten, Fragen zur Kulturerbewerdung- und Rezeption sind Teil des aktuellen Bauensembles und seines Umfeldes. In der Führung werden Themen angesprochen, die über die allgemein bekannten historischen und kunsthistorischen Informationen hinausgehen.   

Dominikanerkloster Bozen, St. Johanneskapelle, Detail aus dem Wandmalereizyklus. Foto von W. Kofler Engl